
Av Jon Fosse.
Von Jon Fosse. Für die Bühne dramatisiert von Maria Sand und ins Nordnorwegische übersetzt von Ragnar Olsen
Dauer: ca. 70 Minuten ohne Pause
Von Publikum in Tromsø geliebt! Verpassen Sie nicht diese kraftvolle Inszenierung über den Verlust des geliebten Menschen auf dem Meer.
Der schöne und poetische Text des Nobelpreisträgers Jon Fosse kommt auf der Bühne zum Leben, wenn uns das Hålogaland Theater besucht.
Sie steht allein da. Zurückgelassen. Einsam in ihrer Sehnsucht. Wartend auf den, der nie zurückgekehrt ist. Kein Sarg, kein Grab zum Besuchen. Verlassen im Haus, in dem sie ein Leben mit ihm teilte, der nicht mehr da ist.
Im Stück Det er Ales begegnen wir Signe in der Leere, die 23 Jahre nach dem Tag noch besteht, an dem ihr Mann nicht aus dem Meer heimkehrte. Das Haus blickt auf den Fjord hinaus, in dem ihr Geliebter verschwand.
Das Meer gibt und das Meer nimmt ist ein Klischee, aber dies war die Realität für so viele Menschen an der norwegischen Küste, besonders im Norden. Die Frauen wurden zurückgelassen. Allein.
Wir folgen Signes Sehnsüchten, Gedanken und Fragen auf einer rhythmischen Wanderung durch die Zeiten und Generationen, die in den Räumen gelebt haben und verloren gegangen sind, in denen sie nun allein steht.
Die Inszenierung bringt Menschen, Musik und Film zu dem zarten Text. Und zentral für die Geschichte ist die Frage, wie es möglich ist, mit einem solchen Verlust weiterzuleben. Dies kann als Trost für uns alle verstanden werden.
Die nordnorwegische Übersetzung wurde von Ragnar Olsen angefertigt.
Auf der Bühne: Guri Johnson, Trude Øines und Ketil Høegh.
Regie: Anders T. Andersen
Bühnenbild: Dagny Drage Kleiva
Videodesign: Knut Åserud
Lichtdesign: Jon H. Paulsen
